#19 Umdenken – Bei sich selbst I Ein Interview mit Mutmacher Chris Strobler

Shownotes

„Ärgere ich mich mehr über die Dinge, die nicht mehr gehen oder fange ich an, mich über die Dinge zu freuen, die ich gut machen kann?“
 
Heute habe ich den Chris im Interview: Musiker, Comedian, Gesangslehrer und Mutmacher. Bei einem Gespräch, das mir sehr viel Freude gemacht hat und bei dem ich selbst persönlich auch sehr viel mitnehmen konnte, haben Chris und ich unter anderem über das Thema „unsichtbare Krankheiten“ gesprochen, Krankheiten, die man einem nicht ansieht – denn Chris hat Fibromyalgie. Im heutigen Interview geht’s unter anderem darum…
 
✨…was Fibromyalgie ist und welche persönlichen Erfahrungen Chris bislang mit der Krankheit gemacht hat.    
✨…wie Chris seinen Umgang mit der Krankheit gefunden hat und wie ein Umdenken ihn dazu gebracht, mit ihr fertig zu werden.    
✨…wie eine Krankheit einem dazu verhelfen kann, mehr zu sich zu finden.    
✨…welche Rollen und Erwartungen manchmal mit chronischen Krankheiten einhergehen.    
 
Wir sprechen auch noch einige andere, spannende Themen an (und ja, wir haben auch eine Menge gelacht 😉). Gib uns gern dein Feedback zu der Folge und lasse uns an deiner Meinung und deinen Erfahrungen teilhaben! Ganz viel Freude beim Hören! 
 
 

Keynotes aus dem Interview “Umdenken – Bei sich selbst”

  • Akzeptanz: „So wie es früher war, wird’s nicht mehr und du brauchst dem Ganzen nicht mehr hinterherzutrauern, sondern es geht darum: Wie wird die Zukunft sein?“
  • „Du beschäftigst dich mit einem Thema, wenn das durch ist, machst du auch mal einen Haken dran.“ 
  • „Ich hab dann festgestellt, wie unglaublich viel ich eigentlich selbst aktiv tun kann, damit mein Wohlbefinden besser ist.“ 
  • „Ich bin dankbar, dass ich als Mensch diese Entwicklung nehmen konnte (durch meine Erkrankung, weil der Mensch wäre ich nicht geworden wie ohne das Ganze.)“ 
  • “Was mir am meisten geholfen hat: Das Umdenken – bei sich selbst.“ (Um zu schauen: Ärgere ich mich jetzt mehr über die Dinge, die nicht mehr gehen oder fange ich an, mich über die Sachen zu freuen, die ich gut machen kann und die mir irgendwas bringen?) 
 

Links

Hier kannst du Chris finden (seinen Blog kann ich auf jeden Fall empfehlen, sowie seinen Podcast!):
 
Alle Infos zum Hörkurs/Hörbuch „Sichtwechsel“ bekommst du auf Chris’ Instagram Kanal.
Die angesprochene Podcastfolge #10 mit meinem Herzenstipp “Der nächste Gedankefindest du hier.
 
 
 

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3 Gedanken zu „#19 Umdenken – Bei sich selbst I Ein Interview mit Mutmacher Chris Strobler“

  1. Hey ihr beiden 🙂
    ich höre seit zwei Wochen ca deinen Podcast Denise, der mir genau durch diese Phase gerade immens mithilft nicht so oft in Verzweiflung auszubrechen, da ich seit vier Wochen so ne ähnliche Phase durchmache wie Chris. Hab seit Januar plötzlich auftretende fast unerträgliche Atemnot, und körperliche Leistungsschwäche, Husten, Schwindel etc. verschlimmerten sich seither immens, sodass ich nicht mehr arbeiten kann, geschweige denn spazieren. Freu mich aber immer, wenn ich überhaupt noch raus komme für ein paar Schritte zum einkaufen. Eig hab ich aber schon die letzten zwei Jahre immer wieder diese Symptome bemerkt, nur in eben in sehr abgeschwächter Form. Dann natürlich ebenfalls wie Chris noch mehr Sport etc. gemacht, sogar noch den Marathon durchgezogen, der lange ein Lebensziel war.
    Tja, und jetzt trat mein Körper bei mir im Leben auf die Voll-Bremse.
    Genau vor dem Vorstellungsgespräch des Traumberuf‘s 😅🙈
    Labore und Röntgen unauffällig, sowie Lungenfunktion, Asthma Medikamente alleine reichen nicht mehr, nachdem dann zusätzlich noch fragliche Krampfanfälle auftraten, kamen die Ärzte zum Schluss: da muss noch was anderes sein- aber wissen woher oder was, tuen sie und ich noch nicht.

    Euer offener und ruhiger Umgang mit euren Erkrankungen unterstützt mich in meinem eigenen rationalem Denken, sogar dann, wenn letzteres akut durch die Symptome nicht mehr vollends möglich wäre.
    Ich bete viel, lese wenn’s geht auch viel, reflektiere mein bisheriges Verhalten, und hab jetzt auch – gegen den Rat meiner Hausärztin- mal einen Termin bei der Psychosomatik ausgemacht- genau um mal ein bisschen Distanz zu bekommen zu der ganzen Sache, denn diese Unwissenheit nagt schon an einem.

    Genau diesen Lernprozess des Akzeptierten‘s mach ich deswegen auch gerade durch, da ich ebenfalls diesen Otimierungs“zwang“ hatte.
    Stets ne To-do-List ( trotz Yoga und Me-Time Entspannungsrituale).
    Und obwohl ich selber Krankenschwester bin, und viele junge Patienten betreut habe, denkt man selber trotzdem nicht so ernsthaft daran, dass es einen mal selber so aus der Bahn wirft mit 27. Mitten in einer Phase, wo man sich eigentlich nochmal neu orientieren möchte- was ich ja tuen kann, nur eben auf die unbequemere Art, die erstmal meine bisherigen Pläne durchkreuzt, aber eventuell eben auch Inspiration ist für neue.

    Die Balance zwischen was ich jetzt noch kann und was nicht muss ich erst noch finden, ebenfalls wie ich darüber kommunizieren möchte.
    Ist ja noch alles relativ neu.

    Antworten
    • Hallo liebe Anika,
      danke erstmal für deine lange und offene Nachricht an uns. Ich glaube, da kann Chris definitiv nochmal einiges mehr zu sagen als ich, weil es, wie ich glaube, schon einen Unterschied macht, ob es einen so “mitten im Leben” trifft oder man eine Krankheit von Geburt an hat. Ersteres stelle ich mir aus meiner Sicht umso schwieriger vor. Doch wie du schon selbst sagst, scheint dein Körper dir schon länger etwas mitteilen zu wollen, aber ich bin mir sicher, dass auch das jetzt seinen Sinn hat, so schwer es gerade sein mag. Und vielleicht ist tatsächlich dann genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um umzuschwenken, insbesondere, wenn du das sowieso vor hattest. 🙂
      Ich finde deine Einstellung aber wirklich toll und wünsche dir alles, alles Liebe und dass du bald etwas mehr Klarheit darüber hast, wie du deinem Körper helfen kannst. 🙂
      Liebe Grüße,
      Denise

      Antworten
    • Liebe Anika,

      ich finde es total bewundernswert, dass du so offen schreibst, wie es dir gerade ergeht und welche Maßnahmen du bereits getroffen hast. In dem Augenblick entstehen natürlich viele Fragen, die sich dann nicht immer direkt lösen lassen, aber wenn du schon im Ansatz die positive Seite “Inspiration” erkennst, hast du schon einen guten Weg gewählt. Ich wünsche dir, dass du die Zeichen weiterhin gut annehmen kannst und deinem Körper & Geist gibst, was er sich wünscht. Wenn du magst, schreib mir gerne eine Mail, wenn du weitere Fragen hast.

      Liebe Grüße, Chris

      Antworten

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